Grabovoi-Zahlenreihen lesen: Ziffern, Freiräume & richtige Schreibweise
Wie liest man eine Zahlenreihe? Soll man sie laut oder gedanklich sprechen? Und was bedeuten die sichtbaren Zwischenräume zwischen einzelnen Zahlengruppen? Zwei Originalwerke Grigori Grabovois geben darauf konkrete Antworten.
← Zur WissensübersichtWie kann ich eine Grabovoi-Zahlenreihe lesen?
In seinen Werken beschreibt Grigori Grabovoi mehrere Möglichkeiten: Eine Zahlenreihe kann gelesen, gedanklich ausgesprochen, betrachtet oder – in einem Werk – sogar gedanklich intoniert beziehungsweise „gesungen“ werden. Bei Zahlenreihen mit sichtbaren Zwischenräumen beschreibt er zusätzlich, wie zunächst mit der gesamten Reihe und anschließend mit den einzelnen durch diese Freiräume getrennten Abschnitten gearbeitet werden kann.
Grundformen aus den Originalwerken
Lesen, innerlich sprechen oder bewusst wahrnehmen
Bereits im Werk „Wiederherstellung der Materie des Menschen durch Zahlenkonzentrationen“ von 2002 beschreibt Grabovoi mehrere grundlegende Formen des Umgangs mit Zahlenreihen.
Dazu gehören das Lesen der zum jeweiligen Thema angegebenen Zahlen, das gedankliche Aussprechen und die Verbindung der Zahlenkonzentration mit einer bildlichen Wahrnehmung.
Im Werk „Zahlenreihen der psychologischen Normierung“ von 2003 erweitert er diese Möglichkeiten: Die Reihen können gelesen, gedanklich ausgesprochen oder gedanklich intoniert beziehungsweise „gesungen“ werden.
Zahlen bewusst lesen
Die Zahlenreihe kann in der angegebenen Reihenfolge aufmerksam gelesen werden.
Gedanklich aussprechen
Grabovoi nennt ausdrücklich das mentale Sprechen der Zahlenreihe als Anwendungsmöglichkeit.
Gedanklich „singen“
Im Werk von 2003 beschreibt er zusätzlich ein innerliches Intonieren der Zahlenfolge. Eine konkrete Melodie ist dabei nicht zwingend vorgegeben.
Ein wichtiges Detail der Schreibweise
Was bedeuten die Freiräume in einer Zahlenreihe?
Hier liefern die Originalwerke eine wesentlich konkretere Antwort, als es zunächst erscheinen mag.
Der russische Text verwendet das Wort „пробелы“. Wörtlich lässt es sich als Leerstellen, Zwischenräume oder Leerzeichen übersetzen. Ich verwende dafür auf diesen Seiten gern den Begriff Freiräume, weil er gut sichtbar macht, dass zwischen den Zahlengruppen tatsächlich ein wahrnehmbarer Raum liegt.
„Freiraum“ ist meine verständliche deutsche Bezeichnung. Im russischen Original steht „пробел“ beziehungsweise „пробелы“. Die besondere Verwendung dieser Zwischenräume stammt jedoch direkt aus den beschriebenen Methoden Grigori Grabovois.
Die Zwischenräume teilen die Folge sichtbar in Abschnitte. Nach der Beschreibung von 2003 kann zunächst mit der gesamten Zahlenreihe gearbeitet werden und anschließend mit den durch die Freiräume voneinander getrennten Teilen.
Originalquelle · 2002
Freiräume wie Zwischenräume zwischen Wörtern
Im Werk „Wiederherstellung der Materie des Menschen durch Zahlenkonzentrationen“ beschreibt Grabovoi eine besondere Wahrnehmung der Freiräume: Sie können wie die Zwischenräume zwischen Wörtern in einem Satz wahrgenommen werden.
Die durch einen solchen Freiraum voneinander getrennten Zahlenbestandteile können innerhalb dieser Methode wie einzelne Bestandteile eines sprachlichen Zusammenhangs betrachtet werden. Grabovoi beschreibt dabei, hinter einem solchen Zahlenbestandteil ein „Wort“ wahrzunehmen, das in seiner Terminologie das normale Funktionieren der zugeordneten Materie bezeichnet.
Das ist eine wesentlich konkretere Aussage als die bloße Annahme, dass Leerstellen nur der besseren Lesbarkeit dienen. In dieser Methode erhalten sie tatsächlich eine Funktion innerhalb der Konzentration.
Quelle: Grigori Grabovoi, „Восстановление материи человека числовыми концентрациями“, Werk von 2002, Einleitung, Methode 9.
Originalquelle · 2003
Zuerst die ganze Reihe – danach die getrennten Abschnitte
Im Werk „Zahlenreihen der psychologischen Normierung“ von 2003 beschreibt Grabovoi noch konkreter, wie vorhandene Freiräume praktisch genutzt werden können.
Bei einer Reihe mit Freiräumen kann demnach für ein bestimmtes Ziel zunächst die gesamte Zahlenreihe angewendet werden. Anschließend können die einzelnen durch die Freiräume getrennten Teile verwendet werden.
Beim gedanklichen Aussprechen der Zahlen können an den Stellen der Freiräume kleine Pausen gemacht werden.
Ziel beachten
Die Konzentration steht im Zusammenhang mit dem jeweiligen Begriff oder Ziel.
Ganze Reihe
Zunächst kann die Zahlenfolge als vollständige Einheit verwendet werden.
Freiräume wahrnehmen
Die vorhandenen Zwischenräume gliedern die Zahlenreihe in einzelne Abschnitte.
Abschnitte anwenden
Danach kann mit den einzelnen durch den Freiraum getrennten Teilen gearbeitet werden.
Eine besonders interessante Methode
Was ist mit Zahlenreihen ohne sichtbare Freiräume?
Auch hierzu gibt das Werk von 2003 eine konkrete Möglichkeit an.
Wenn eine Zahlenreihe keine sichtbaren Zwischenräume enthält, kann man sich nach Grabovois Beschreibung vorstellen, dass ein Freiraum nach jeweils drei Ziffern vorhanden ist. Anschließend können dieselben Handlungen durchgeführt werden wie bei einer Reihe, die bereits sichtbar gegliedert ist.
Wir sollten deshalb nicht sagen, dass jede Grabovoi-Zahlenreihe grundsätzlich in Dreiergruppen geschrieben werden müsse. Das sagt die Quelle nicht. Sie beschreibt vielmehr eine mögliche Konzentrationsmethode: Bei einer ungeteilten Reihe kann man sich nach jeweils drei Ziffern einen Freiraum vorstellen.
Reihenfolge und Leserichtung
Von links nach rechts – oder gibt es andere Richtungen?
Die beiden Werke zeigen, dass zwischen einer normalen Nutzung der Zahlenfolge und besonderen Konzentrationsmethoden unterschieden werden sollte.
Zum grundlegenden Lesen wird keine allgemeine komplizierte Leserichtung vorausgesetzt. Die Zahlen können gelesen oder gedanklich gesprochen werden.
An anderer Stelle des Werkes von 2002 nennt Grabovoi jedoch für eine ganz bestimmte, dort ausdrücklich beschriebene Anwendung eine Konzentration zunächst von links nach rechts und danach von rechts nach links.
Besondere Leserichtungen gehören zu der jeweiligen Methode. Sie sollten nicht automatisch auf jede Zahlenreihe übertragen werden.
Quellenklarheit
Was dürfen wir über Freiräume sagen?
Die neuen Quellen ermöglichen jetzt eine deutlich präzisere Einordnung.
Durch die Quellen belegt
Freiräume können die Zahlenreihe in einzelne Teile gliedern.
An diesen Stellen können beim gedanklichen Sprechen kleine Pausen gemacht werden.
Es kann zunächst mit der ganzen Reihe und danach mit den getrennten Abschnitten gearbeitet werden.
In einem weiteren Werk werden Freiräume mit Zwischenräumen zwischen Wörtern verglichen.
Nicht pauschal daraus ableiten
Nicht jeder Abstand besitzt deshalb automatisch eine frei erfundene „energetische Bedeutung“.
Auch ist nicht jede Zahlenreihe zwingend in Dreiergruppen zu schreiben.
Und spezielle Leserichtungen gelten nicht automatisch für sämtliche Reihen.
Entscheidend bleibt der Kontext der jeweils beschriebenen Methode.
Für meine Quellenarbeit
Warum ich Freiräume künftig mit dokumentiere
Eine Zahlenreihe besteht für mich deshalb nicht nur aus den Ziffern selbst. Wenn eine Primärquelle bestimmte Zwischenräume zeigt, gehört auch diese Schreibweise zunächst zur Dokumentation.
Gerade weil Grabovoi in mehreren Werken konkret mit diesen Zwischenräumen arbeitet, möchte ich sie nicht automatisch entfernen oder Zahlenfolgen ohne Hinweis zusammenschreiben.
Zahlenfolge, Gruppierung und Freiräume werden möglichst nach der geprüften Primärquelle wiedergegeben. Abweichende Schreibweisen werden kenntlich gemacht, anstatt sie stillschweigend zu vereinheitlichen.
Häufige Fragen
Fragen zum Lesen von Grabovoi-Zahlenreihen
Wie soll ich eine Grabovoi-Zahlenreihe lesen?
Grabovoi beschreibt mehrere Möglichkeiten. Zahlenreihen können gelesen oder gedanklich ausgesprochen werden. Im Werk „Zahlenreihen der psychologischen Normierung“ nennt er zusätzlich ein gedankliches Intonieren beziehungsweise „Singen“ der Zahlenfolge.
Was bedeuten die Leerstellen oder Freiräume?
In den Originalwerken sind sie mehr als bloße optische Trennzeichen. Grabovoi beschreibt unter anderem, dass bei vorhandenen Freiräumen zunächst mit der ganzen Reihe und anschließend mit den durch die Freiräume getrennten Teilen gearbeitet werden kann. Beim gedanklichen Sprechen können dort kleine Pausen gemacht werden.
Warum nennst Du sie „Freiräume“?
Im russischen Original steht „пробел“ beziehungsweise „пробелы“, was wörtlich Leerzeichen, Leerstelle oder Zwischenraum bedeutet. „Freiraum“ ist meine deutsche Bezeichnung, weil sie die wahrnehmbare Struktur zwischen den Zahlengruppen gut beschreibt.
Kann ich eine Zahlenreihe zuerst vollständig und danach gruppenweise lesen?
Ja. Genau diese Möglichkeit beschreibt Grabovoi im Werk „Zahlenreihen der psychologischen Normierung“: zunächst die gesamte Reihe und anschließend die durch vorhandene Freiräume getrennten Abschnitte.
Soll ich an den Freiräumen eine Pause machen?
Das Werk von 2003 nennt ausdrücklich die Möglichkeit, beim gedanklichen Aussprechen an den vorhandenen Freiräumen kleine Pausen zu machen. Es handelt sich also um eine beschriebene Methode, nicht lediglich um eine spätere Interpretation.
Was mache ich, wenn eine Zahlenreihe keine Freiräume enthält?
Grabovoi beschreibt für diesen Fall die Möglichkeit, sich nach jeweils drei Ziffern einen Freiraum vorzustellen und anschließend so zu arbeiten wie bei einer bereits durch Zwischenräume gegliederten Reihe. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Zahlenreihe grundsätzlich in Dreiergruppen umgeschrieben werden muss.
Sind die Freiräume wie Wörter in einem Satz?
In einer konkreten Methode des Werkes von 2002 vergleicht Grabovoi die Freiräume tatsächlich mit den Zwischenräumen zwischen Wörtern eines Satzes. Er verbindet die voneinander getrennten Zahlenbestandteile innerhalb dieser Methode mit einer sprachähnlichen Wahrnehmung.
Muss ich jede Zahlenreihe von links nach rechts und danach zurück lesen?
Nein. Eine solche Richtungsfolge wird in dem Werk von 2002 für eine besondere Anwendung beschrieben. Daraus ergibt sich keine allgemeine Vorschrift für jede Grabovoi-Zahlenreihe.
Nächster Schritt
Vom Lesen zur bewussten Konzentration
Das Lesen und die Freiräume sind nur ein Teil der Arbeit mit Zahlenreihen. In den Originalwerken beschreibt Grabovoi außerdem unterschiedliche Formen des Betrachtens, Visualisierens und räumlichen Wahrnehmens.
